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Sinnkrisen

In der Kindheit wurden Lebensmuster entwickelt, die unser Verhalten noch heute beeinflussen. Dies ist uns oft nicht bewusst. Wir machten Erfahrungen mit Eltern, Lehrern, Geschwistern und anderen Verwandten.

Das konnte positiv sein, wenn wir uns als Kind wohl fühlten und entfalten konnten - aber auch belastend, wenn wir negative Erlebnisse hatten. Das Innere Kind lebt in uns weiter, auch wenn wir erwachsen sind, und prägt unser Denken und Fühlen. 

Als Erwachsene fragen wir uns oft, wo unsere Krisen herrühren, wieso wir uns oft nicht Mündig fühlen, was unsere Emotionen mit uns machen, ob alles überhaupt einen tieferen Sinn hat.

Die Frage nach Sinn ist ein Akt von geistiger Mündigkeit, weil ein Mensch, der nach Sinn fragt, es ablehnt, den Sinn fertig entgegen zu nehmen. Das ist nämlich genau der Punkt. Sinnangebote gibt es genug, so Günter Funke.

"Welche Möglichkeiten gibt es, dass die Menschen eine neue Vision bekommen von einem Leben, das interessant ist, das freudig ist, das biophil ist, [...], das ihnen erlaubt, sich auszudrücken? Das, was an einer Vision anzieht, was Menschen erfüllt, ist das Utopische, das Radikale, das große Bild, das einen Menschen fortreißt, das ihm einen neuen Sinn vom Leben gibt und das ihm selbst eine Aufgabe gibt. Die erste Aufgabe wäre es, darzustellen, worin eigentlich dieser neue Mensch und diese neue Gesellschaft bestehen würden." (Erich Fromm)


 




 
 
 
 
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