Gesprächspraxis

Psychologische Beratung & Kunsttherapie

Panikstörungen

Bei dieser Störung treten wiederholt Panikattacken auf. Unter Panik versteht man das plötzliche Auftreten intensiver Angst, welches nicht durch eine bestimmte Situation ausgelöst wird, es kommt wie eine Attacke, darum spricht man hier auch von einer Panikattacke. Innerhalb weniger Minuten steigert sich die Angst zu einem Höhepunkt. Neben psychischen Anzeichen treten auch ausgeprägte körperliche Symptome wie Herzrasen, Beklemmungsgefühle, Atemnot, Zittern und Lähmungserscheinungen auf. Viele Betroffene empfinden deshalb und Todesangst. Der so gekennzeichnete Lähmungs-Zustand wird zum Beispiel bei Panik-Reaktionen mit völligem Versagen der Gliedmaßen erreicht. Hier sind Vorstellungen (Verlust, Bedrohung, Auswegslosigkeit,Tod) der Anlass, die umso stärker wirken, je unbewusster sie bleiben. 

Häufig entwickelt sich eine Erwartungsangst vor der nächsten Attacke, auch sozialer Rückzug kann eine Folge der Panikstörung sein. Die Dauer einer Panikattacke schwankt von zwei oder drei Minuten bis zu einigen Stunden, in den meisten Fällen hält sie aber 10 bis 30 Minuten an. 

Ärztliche Abklärung und medikamentöse Behandlung, Gesprächstherapie sowie Entspannungsverfahren sind hier probate Therapeutika.